Sunshine State: Reisetipps für Florida

Mein nächster USA Urlaub steht bald bevor und ich freue mich schon auf Georgia. Genauer gesagt Savannah. Letztes Jahr war ich dort nur einen halben Tag und ich war sofort verliebt in diese Stadt. Nach dem coolen Roadtrip durch Florida verbrachte ich noch ein paar Tage in Georgia. Leider viel zu kurz, daher nehme ich mir diesmal mehr Zeit für Georgia.

Heute möchte ich auf meinem Blog aber über Florida schreiben und mit euch meine Liebe zu Miami, Key West und die anderen tollen Orten im Sunshine State teilen. Vielleicht helfen euch meine Tipps bei der Planung eurer Reise nach Florida.

Meine Reise begann in Miami. Dort verbrachten wir super coole Tage am Beach, danach ging es mit dem Auto nach Key West und dann zu den Everglades, bevor wir nach Orlando weiterdüsten.

Miami: Catwalk der Reichen und Schönen

Miami hat viele Strände, aber der wohl bekannteste Strand ist ganz klar South Beach. Dort hatten wir ein Hotel direkt am Ocean Drive mit Blick auf den Lummus Park und das Meer. Besser geht’s nicht. Ich kann nur jedem raten, ein Hotel in South Beach zu nehmen. Es gibt dort wunderschöne Art-déco-Hotels. Man fühlt sich wie in den 20er Jahren, wenn man ein solches Hotel betritt. Und draußen ist zu Tages- und Nachtzeit immer was geboten. South Beach ist, wie es immer so schön heißt, der Catwalk der Reichen und Schönen. Wir haben viel Zeit in South Beach verbracht und jede Minute genossen. Sonnenbaden am Strand und abends Spazierengehen und Cocktails trinken am Ocean Drive.

An einem Tag fuhren wir nach Coral Gables, einem traumhaft schönen Stadtteil in Miami. Dort gibt es übrigens auch das legendäre Biltmore Hotel, wo Filmklassiker wie CSI Miami oder Miami Vice gedreht wurden. Coral Gables liegt etwas außerhalb, man kann dort die Seele baumeln lassen, spazieren gehen und die luxuriösen Villen und schönen Grünanlagen bewundern. Ein Highlight ist der sogenannte Venetian Pool, ein öffentliches Schwimmbad im venetianischen Stil. Einfach herrlich. Coral Gables ist ein Pflichtprogramm, auch wenn man von South Beach etwa 1 Stunde Fahrt einkalkulieren muss. Nicht weit weg davon ist die Villa Vizcaya, früher die Winterresidenz eines US-amerikanischen Industriellen und heute ein Museum mit wunderschönem Garten.

Über 42 Brücken nach Key West

Nach 5 Tagen in Miami ging es weiter nach Key West. Die Autofahrt nach Key West ist ein absoluter Traum. Sie dauert ca. 3-4 Stunden. Man fährt die Inselkette entlang und muss dabei insgesamt 42 Brücken überqueren, die die Inseln miteinander verbinden. Die schönste Brücke ist die Seven Mile Bridge. Parallel zu dieser Brücke verläuft eine alte Eisenbahnbrücke, die vor über 100 Jahren gebaut wurde. Heute kommt man nur noch mit dem Auto nach Key West. Und der Ausblick während der Fahrt auf das türkisfarbene Meer ist einfach unglaublich.

Key West ist die letzte Insel der Florida Keys und zugleich der südlichste Punkt der USA. Viele Touristen findet man dann auch am Southernmost Point. Von dort aus sind es nur 90 Meilen nach Kuba. Im Zentrum sieht man in der Duval Street oder in der Whitehead Street die vielen typischen Holzhäuser. Und nicht zu vergessen ist natürlich das Ernest Hemingway Museum. Der Schriftsteller lebte einige Jahre in Key West und sein damaliges Wohnhaus ist jetzt ein Museum. Nur ein paar Minuten entfernt vom Southernmost Point.

Key West verfügt nur über drei kleinere Strände. Der Smathers Beach am South Roosevelt Boulevard soll der schönste Strand sein. Wir haben dort einen schönen Tag verbracht, lagen unter den Palmen und schwammen im Meer. Ein kleiner Nachteil war lediglich das angeschwemmte Seegras.

Nach 3 Tagen fuhren wir wieder zurück und machten einen Halt in den Everglades, ein riesiges Sumpf- und Naturschutzgebiet in Florida. Wir fuhren von Florida City aus in den Nationalpark bis nach Flamingo und machten dort eine Bootsfahrt. Einen Aufenthalt in den Everglades kann ich nur empfehlen. Es warten zahlreiche Wanderwege und eine wunderschöne Tier- und Pflanzenwelt: Alligatoren, Krokodile, Schlangen und Steppen, Wälder sowie eine faszinierende Wasserlandschaft. Eine tolle Abwechslung zu Miami!

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1 Comment

  1. März 30, 2017 / 6:41 am

    ohh meine Liebe das ist ja aufregend! eine USA-Reise steht schon Ewigkeiten auf meiner Liste – genauer gesagt hat es mir San Francisco so sehr angetan, dass ich mir sehr gut vorstellen könnte dort eine Weile zu bleiben 🙂
    leider ist so ein Urlaub ja immer mit relativ hohen Kosten verbunden, die man als Student nicht mal eben aufbringt 😉

    ich freu mich auf jeden Fall mit dir und auch schon sehr auf deine Eindrücke von der Reise!

    viel Erfolg noch beim Photoshop-Kurs Liebes und bis ganz bald,
    ❤ Tina
    http://liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

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